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Hans Albers Freundeskreis Hamburg e.V.
Auf diesen Seiten möchten wir Sie über den Volksschauspieler Hans Albers und die Arbeit unseres Vereins informieren. Besuchen Sie uns doch bald wieder.
Der Hans Albers Freundeskreis Hamburg
Sie suchen Video´s oder zu CD´s von und mit Hans Albers ? HIER haben wir für Sie eine Auswahl an derzeit verfügbaren Artikeln für Sie zusammengestellt.
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| HANS ALBERS - sein
Lebenslauf geboren am 22.September 1891 in Hamburg gestorben am 24.Juli 1960 in München und in seiner Heimatstadt Hamburg beigesetzt. Seine strahlenden, wasserblauen Augen haben ihn berühmt gemacht und seine Lieder. Hans Albers begeisterte fast dreißig Jahre lang das Publikum mit seinem jungenhaften Charme, einem unerschütterlichen Selbstbewußtsein und der entwaffnenden Art, auf der Bühne und im Film immer nur er selbst zu sein. Seine Lieder kannten alle: "Das ist die Liebe der Matrosen" (1931), "Komm auf die Schaukel, Luise" (1931), "Hoppla, jetzt komm' ich" (1932), "Jawoll, meine Herren, so haben wir es gern..." (1937), "Goodbye, Jonny" (1939), "La Paloma ohe" (1944), "Nimm uns mit, Kapitän, auf die Reise" (1953). Begonnen hat die Karriere von Hans Albers in der Provinz: an Kleinstadttheatern in Mecklenburg und Brandenburg, kurzzeitig auch in Wiesbaden, Köln und Altona. Eigentlich sollte er Kaufmann werden. So wollte es der Vater, als dessen jüngstes von sechs Kindern Hans Albers am 22.September 1891 geboren wurde. Aber als er im Schauspielhaus eine Vorstellung von Schillers "Wilhelm Tell" sah, war sein weiterer Lebensweg entschieden. Der Vater schickte ihn zwar als Kaufmannslehrling nach Frankfurt a.M., aber schon das erste Gehalt investierte der noch nicht 20jährige in Schauspielunterricht. Sein Talent für die leichte Muse, für Operetten und Gesellschaftskomödien ermöglichte ihm den entscheidenden Sprung nach Berlin. Das war Ende des Ersten Weltkriegs, nachdem er als Soldat zwei Jahre an der Front gewesen und schwer verwundet entlassen worden war. |
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Zunächst möchten wir uns an dieser Stelle beim St. Pauli Museum
für das zur Verfügung gestellte Bildmaterial bedanken.
Weiterführende Links zu Webseiten zum Thema Hans Albers und St. Pauli:
| Interessengemeinschaft St. Pauli e.V. |
Direktlink | |
| Stadt Hamburg | Direktlink | |
| Star Club Hamburg | Direktlink | |
| Deutscher Tonfilm | Direktlink | |
| Manfred Wirth Hans Albers Links | Direktlink | |
| Jonny Danzer singt Hans Albers | Direktlink | |
| Hans Albers II | Direktlink |
| Auf dieser Seite haben wir Presseartikel zur
Rettung des Grabes von Hans Albers für Sie zusammengetragen. Andenken ist gesichert Hamburger Abendblatt 20.03.1996 Hans-Albers-Grab gerettet Bild Zeitung Hamburg 20.03.1996 Dank an alle Spender Hamburger Abendblatt 25.04.1996 ![]() |
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Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen möchten nutzen Sie bitte die folgenden
Angaben:
Hans Albers
Freundeskreis Hamburg e.V.
Fuhlsbüttler Straße 735 ( GBI - Haus )
22337 Hamburg
Telefon: 0170 790 85 66
Fax: 040 713 63 64
eMail: info@hansalbers.org
Technischer Kontakt:
mgmultimedia
Homepage: mgmultimedia.de
eMail: info@mgmultimedia.de
| Andenken ist gesichert Spenden sichern Hans-Albers-Grab bis zum Jahre 2021 Das Hans-Albers-Grab auf dem Ohlsdorfer Friedhof ist gerettet. Auch die Familien-Anlage mit zwölf Grabstellen an der Waldstraße bei Kapelle 2 bleibt damit bis zum Jahr 2021 gesichert. Die Verwaltung des Friedhofs entschied sich unter den Hilfs-Angeboten für die Interessengemeinschaft St. Pauli (ein Zusammenschluß von Grundstückseigentümern und Mietern) und dem GBI (Großhamburger Bestattungsinstitut). Sie teilen sich zur Hälfte die Kosten für die Grabverlängerung über 25 Jahre von 20 400 Mark. Dritter im Bunde ist die Friedhofsgärtner-Genossenschaft Hamburg. Sie übernimmt für 25 Jahre Grabpflege und Bepflanzung. Das entspricht einem Betrag von 12 148 Mark. Hamburger Bürger haben darüber hinaus mit ihren Spenden in Höhe von rund 6000 Mark nach Auskunft der Ohlsdorfer Friedhofsverwaltung "einen besonders wichtigen Beitrag" zur Grabsicherung für Hans Albers geleistet. Friedhofs-Sprecherin Renate Blum ist ihnen dankbar und sagt: "Wir können jetzt für Besucher eine Bank kaufen und und vor Hans Albers' Grab aufstellen. Außerdem wollen wir eine Gedenktafel mit Lebensdaten und wichtigen Stationen des Film- und Bühnenschauspielers anfertigen lassen. Und schließlich denken wir noch an Hinweis-Schilder." |
| Im Berlin der
20er Jahre, mitten im quirligen Großstadtleben mit seiner mehr als
hundert Theateraufführungen pro Abend, wurde Hans Albers zum beliebten
Revuestar. Albers war einer der ersten deutschen Schauspieler, deren Stimme von der Leinwand herab zu hören war, 1929 im Tonfilm "Die Nacht gehört uns". Dem Medium Film galt seine Liebe, seit er 1917 als Neuankömmling in Berlin eine erste kleine Rolle in einem Stummfilm annahm, um sich etwas Geld zu verdienen. Danach spielte er neben seiner Theaterarbeit in ungezählten Stummfilmen der 20er Jahre meist in Nebenrollen den Wüstling oder Lebemann. Wirklich berühmt als Filmschauspieler wurde er aber erst nach "Der blaue Engel" (1930) mit Marlene Dietrich und "Bomben auf Monte Carlo" (1931), als er in dem Film "Der Sieger" (1932) das Lied "Hoppla, jetzt Komm' ich" sang. Dieses Lied, das Hans Albers in bezeichnender Weise charakterisiert, wurde zu seinem persönlichen Erkennungszeichen. 1928, noch bevor seine Tonfilmkarriere begann, wurde aus dem Revuestar auch ein ernster Theaterschauspieler. In dem zeitkritischen Stück "Verbrecher" verkörperter er einen skrupellosen Kellner und erzielte einen Riesenerfolg. 1931 spielte Hans Albers seine Lieblingsrolle, den Rummelplatzausrufer Liliom in Franz Molnárs gleichnamiger Komödie; er spielte diese Rolle über 1800 Mal und kehrte nach dem Krieg, 1946, damit wieder auf die Theaterbühne zurück. |
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| Während
der Herrschaft der National-sozialisten hatte er sich ganz auf die Filmarbeit
konzentriert. Er war wie viele Künstler seiner Zeit der Meinung,
sich aus politischen Zusammenhängen heraushalten zu können.
Aber die Nationalsozialisten wollten seine Popularität für ihre
Zwecke nutzen, und so wurde auch Albers zu einem Teil jener glanzvollen
Ufa-Filmwelt, die die Nationalsozialisten als Blendwerk vor ihre Terrorherrschaft
setzten. Aber Albers machte sich so unbequem wie möglich, leistete
im privaten Kreis Hilfe und entzog sich jeder außer-beruflichen
Vereinnahmung. Vom Publikum ließ er sich feiern, von den Nationalsozialisten
nicht. In dieser Zeit drehte er seine berühmtesten Filme, u.a. "Der
Mann, der Sherlock Holmes war" (1937), "Wasser für Canitoga"
(1939), "Trenck der Pandur" (1940) und natürlich "Münchhausen"
(1943) und "Große Freiheit Nr. 7" (1944). Sogar bis in
die letzten Kriegstage 1945 hinein war er bei Dreharbeiten engagiert. Nach der Kapitulation konnte er seine Arbeit sofort wieder aufnehmen. Er spielte Theater, u.a. den Mackie Messer in Brechts-Weills "Dreigroschenoper", und ab 1947 drehte er wieder Filme. Er verkörperte nun neben den raubeinigen Typen mehr nachdenkliche und tragische Figuren, z.B. in "Föhn" (1950), "Nachts auf den Straßen" (1952), "Der letzte Mann" (1950), "Nachts auf den Straßen" (1952), "Der letzte Mann" (1955) und besonders in der Verfilmung von Gerhart Hauptmanns Drama "Vor Sonnenuntergang" (1956). Hans Albers verstand sich als Volksschauspieler, als einer, der die Rollen, die er spielte, auch privat hätte leben können. Das brachte ihn seinem Publikum in besonderer Weise nahe. |
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